Die Kräuter- und Gewürzstube lesen

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Frische Kräuter als Gewürz in der Küche, und ihrer gesundheitlichen Wirkungen

Basilikum
Küche:
Ist würzig, kräftig, hat dunkle Blätter und ist leicht Bitter.
Ideal zu Tomaten, Nudelgerichten, zur Mediterranen Küche.
Verliert nur roh beim Kochen das Aroma.
Gesundheit:
Ist gut bei Völlegefühl und Blähungen, ist Harntreibend und hilft bei Migräne.
Wirkt entspannend und verdauungsfördernd.

Brunnenkresse
Küche:
Ist pfeffrig scharf, schmeckt leicht nach Meerrettich.
Ideal zu Fisch, gekochtem Fleisch, Kräutersoßen, Quark und Salaten.
Vorsicht  Brunnenkresse welkt sehr schnell.
Gesundheit:
Hilft dem Immunsystem bei Erkältungskrankheiten

Dill
Küche:
Ist süßlich, mild, geschmacklich leicht nach Fenchel.
Passt zu Fisch, Eiern, Salat, in Kräutersoßen, sehr gut zum Beizen von Lachs.
Vom Stängel abzupfen und fein schneiden.
Gesundheit:
Hilft bei Schlafstörungen, Krämpfen und Magenbeschwerden. Ist kräftigend und Harntreibend.

Estragon
Küche:
Ist sehr kräftig im Geschmack, schmeckt ein wenig nach Anis.
Passt zu gedünstetem Fisch, Eiern, hellen Weinsoßen.
Gesundheit:
Regt die Verdauung an, senkt Fieber und hilft bei Asthma und Neurodermitis.

Fenchel
Küche:
Als Gemüse in gedünsteter Form, eignet sich auch zum Füllen mit Hack.
Gesundheit:
Wirkt gegen Blähungen und ist schleimlösend bei Husten. Sorgt auch für guten Schlaf.
Hilft auch bei Neurodermitis.

Knoblauch
Küche:
Kann in der Küche in Maßen bei allem verwendet werden.
Gesundheit:
Ist reich an wichtigen Vitaminen A, B, C und an antibakteriellen wirkenden Stoffen und wirkt positiv auf Blutgefäße und Blutfettwerte.
Auch verdauungsfördernd.

Kümmel
Küche:
Hat eine eigene Würze und gibt Sauerkraut und Kartoffeln sowie
Weichkäse eine gute Note und ist zugleich verdauungsfördernd.
Gesundheit:
Reinigt das Blut und stärkt den Magen.

Lorbeerblätter
Küche:
Sind im Geschmack herb, aber intensiv.
Gut für Fleischbeizen, Wild, Eintöpfe.
Gesundheit:
Regt die Immunkräfte an und wirkt gegen Lymphknotenschwellungen.

Meerrettich
Küche:
Als Beilage frisch zu Fleisch oder als Soße.
Gesundheit:
Natürliches Penicillin. Enthält Senföle, Vitamin C, Kalzium und regt die Schleimhäute an, wirkt antibakteriell und verdauungsfördernd.

Paprika
Küche:
Zu verwenden als Salat roh und als Gemüse gekocht.
Gesundheit:
Im Gewürzpaprika sind Capsaicin, Carotinoide und ätherische Öle enthalten.
Wirkt deshalb durchblutungsfördernd und herzstärkend.

Petersilie
Küche:
Bringt eine leicht süßliche Note und passt deshalb zu allen herzhaften Gerichten, zu jungem Gemüse und zu Quark.
Gesundheit:
Hat eine reinigende Wirkung des Blutes, fördert die Durchblutung und entschlackt die Harn und Verdauungswege.

Pfefferminze
Küche:
Vorsichtig dosieren da die Pfefferminze sehr intensiv ist.
Passt zu Lamm, Erbsen, Möhren und auch zu fruchtigen Süßspeisen.
Gesundheit:
Regt die Magensaft-Bildung an und hilft bei Verdauungsstörungen, Erbrechen, Gallenleiden und Magen-Darm-Krämpfen.

Rosmarin
Küche:
Schmeckt sehr intensiv.
Gut zu Tomaten, Wild, Rind. Sollte immer mitgekocht werden.
Gesundheit:
Regt die Durchblutung an, stabilisiert die Leberfunktion und die Atemorgane und ist gut bei Erschöpfungen.

Salbei
Küche:
Ist sehr dominant im Essen und sollte immer mit gegart werden.
Gut zu Leber, Aal, Nudeln, Wild und Geflügel.
Gesundheit:
Regt den gesamten Stoffwechsel an, wirkt gegen Schwitzen, bei Infektionskrankheiten und Kopfschmerzen.

Thymian
Küche:
Ist duftig würzig.
Passt zu Kartoffeln, Pilzen, Bohnen, und Eintöpfen. Auch in Fleischbeizen entfaltet der Thymian seine Kraft.
Gesundheit:
Hilft bei allen Entzündungen der Atemwege ist schleimlösend und desinfizierend und löst Krämpfe.

Grundsätzliche Tipps
  • Im Sommer ist die Kräutervielfalt am größten und am frischesten.
  • Im Sommer also das Angebot nutzen die Kräuter in der Küche verwenden sowie grob hacken und einfrieren für den Winter.
  • Geben Sie frische Kräuter kurz vor dem Servieren dazu um die Inhaltstoffe nicht zu zerstören.
  • Getrocknete Kräuter können schon bzw. sollen von Anfang an mit gegart werden.
  • Mit frischen Kräutern, lassen sich aus gutem Olivenöl gute Kräuteröle machen, in dem z.B. Rosmarinzweige in das Öl gegeben werden.
 

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