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des Bundesverbands Deutscher Bestatter e.V., Düsseldorf
Zwischen Herrn/Frau …. - nachfolgend Auftraggeber (AG) genannt
und dem Bestatter …. - nachfolgend Auftragnehmer (AN) genannt
I
Der AN verpflichtet sich zur ordnungsgemässen und würdevollen Ausführung der dereinstigen Bestattung
des AG entsprechend der sich aus der Anlage ergebenden vertraglichen Leistungen. Daraus
ergibt sich ein Gesamtpreis (inkl. MwSt) von …. Euro.
II
Der AG verpflichtet sich, seinen Erben, Bestattungspflichtigen und/oder Personen, die zu seinem
Lebenskreis gehören, diesen Bestattungsvertrag zur Kenntnis zu bringen, um die Erfüllung des Vorsorgevertrags
seinerseits sicherzustellen. Des Weiteren teilt er dem AN folgende Person als Ansprech
-partner für den Todesfall mit ….
III
Die Verpflichtung des AN zur Bestattung aufgrund dieses Vertrags setzt voraus, dass der vereinbarte
Preis entsprechend den o.g. Bedingungen zum Zeitpunkt des Beginns der Durchführung der Bestattung
voll bezahlt oder seine Bezahlung wie nachfolgend angegeben gesichert ist
- Treuhandkonto bei der Deutschen Bestattungsvorsorge Treuhand AG
- Einräumung eines unwiderruflichen Bezugsrechts an einer Sterbegeld- bzw LV. Der AG tritt seine
Ansprüche aus o.g. Versicherungsvertrag für den Todes- und Erlebensfall an den AN unwiderruflich
ab und zeigt der Versicherung die Abtretungserklärung an.
Übersteigt die im Todesfall fällig werdende Leistung aus der dem AN abgetretenen Versicherung/
Treuhandeinlage den Betrag, der für die Ausführung dieses Bestattungsvorsorgevertrag erforderlich
ist, weist der AG den AN bereits jetzt an, den nicht verbrauchten Betrag auszuzahlen an Herrn / Frau
/ Organisation ….
IV
Der AN verpflichtet sich, nach Durchführung der Bestattung gegenüber den Erben des AG Rechnung
zu legen und ein sich aus der Vorauszahlung nebst Zinsen - soweit sie nicht zur Deckung von
Preis- und Gebührensteigerung dienen - ergebendes Guthaben an den legitimierten Rechtsnachfolger
auszuzahlen, sofern der AG nichts anderes verfügt.
Soweit die zur Verfügung stehenden Gelder und Sicherheiten nicht zur Deckung des Auftrags ausreichen
und auch keine Zahlungsbereitschaft Dritter besteht, ist der AN verpflichtet und berechtigt,
eine würdige Bestatt mit verringertem Leistungsumfang vorzunehmen, die dabei aber den vereinbarten
Bedingungen möglichst nahe kommen soll. Der Bestatter ist berechtigt, den Auftrag abzulehnen,
wenn keine ausreichende Deckung vorliegt.
V
1) Im Falle der Kündigung des Vertrags durch den AG ist der AN berechtigt, eine Entschädigung gem.
§ 649 BGB in Höhe von 10 % des Wertes der Eigenleistungen des Bestatters geltend zu machen,
mindestens jedoch 100 Euro (Abschluss- und Verwaltungskosten). Bei entsprechendem Nachweis
kann auch ein höherer Ausgleichsbetrag gem. § 649 BGB geltend gemacht werden. Dem AG oder
dessen Erben bleibt der Nachweis unbenommen, dass ein Schaden nicht oder in wesentlich geringerer
Höhe entstanden ist. Die Kündigung muss durch eingeschriebenen Brief mit Rückschein erfolgen.
2) Die vorstehende Regelung gilt auch für den Fall, dass der AN entgegen diesem Vertrag die Bestattung
des AG nach dessen Tod nicht durchführt.
VI
Dieser Vertrag entspricht dem höchstpersönlichen Willen des AG. Weder ein Rechtsnachfolger
(Erbe), noch ein Betreuer, Testamentsvollstrecker, Nachlasspfleger oder dritte Personen sind berechtigt,
diesen Vertrag aufzuheben. Auch Angehörige und Erben dürfen nach dem Tod des AG in die
Vereinbarungen dieses Vertrags nicht eingreifen. Auf die nachfolgende handschriftliche Erklärung des
AG wird ausdrücklich hingewiesen.
VII
Sollten einzelne Regelungen dieses Vertrags unwirksam sein, berührt dies nicht die Wirksamkeit
der übrigen Verfügungen.
Ort, Datum - Unterschrift AG - Unterschrift AN -
Handschriftlicher Zusatz:
z.Bsp.: Dieser Bestattungsvertrag ist mein letzter Wille. Ich übertrage dem Bestattungsinstitut … das
Totensorgerecht. Die von mir gewollten Vereinbarungen in diesem Vertrag sollen notfalls auch entgegen
dem Willen meiner Rechtsnachfolger oder Dritter durchgeführt werden. Wenn sich heute berechneten
Kosten später erhöhen, gelten die sodann gültigen.
Ort, Datum, Unterschrift
Anlagen:
- Angebot/Kostenaufstellung vom …. mit genauen Bestattungsmodalitäten
- Bestattungsvorsorgevertrag der Deutschen Bestattungsvorsorge Treuhand AG
- Abtretungserklärung, Abtretungsanzeige gegenüber Sterbegeldversicherung und Kopie der Versicherungspolice
bzw des Versicherungsantrags
- Geburtsurkunde
- Heiratsurkunde
- Scheidungsurteil
- Sterbeurkunde des Ehegatten
- Festlegung der Bestattungsart (Erd- oder Feuerbestattung), Beisetzungsort, musikalische Begleitung
der Trauerfeier, Bestattungsgefäss (Sarg, Urne), Ablauf der Feierlichkeiten nach der Beisetzung, Form
der Veröffentlichung der Traueranzeige, weitere individuelle Wünsche
--- Eigenhändig geschriebene und unterschriebene Verfügung für die Feuerbestattung
--- Eigenhändig geschriebene und unterschriebene Verfügung für eine anonyme Bestattung
--- Eigenhändig geschriebene und unterschriebene Verfügung für eine thanatopraktische Bestattung
--- Eigenhändig geschriebene und unterschriebene Verfügung für eine Seebestattung
- Beauftragung einer Grabpflege
- Beauftragung eines Grabdenkmals oder einer Nachschrift
- Anweisung für die Auszahlung eines eventuellen Überschusses
- Angaben über zu benachrichtigende Personen
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