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Rechtstipps von anwalt.de zum Thema Familienrecht
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  • Fehlende Ganztagsbetreuung: Verlängerter Unterhaltsanspruch?
    Sind die Eltern nicht verheiratet, kann die Mutter vom Vater des Kindes für drei Jahre Unterhalt nach § 1615l II 2, 3 BGB verlangen, sofern eine Erwerbstätigkeit wegen Betreuung des Kindes nicht verlangt werden kann. Das Oberlandesgericht (OLG) Oldenburg hat entschieden, dass über die drei Jahre hinaus aber kein Unterhalt mehr verlangt werden kann, wenn der Kindergarten am Wohnsitz d... mehr
  • Kommunikation der Eltern für Kindeswohl wichtig
    Wenn Eltern sich trennen, geschieht dies häufig im Streit. Und oft findet eine Kommunikation zwischen den Eltern gar nicht oder nur reduziert statt. Dabei wollen beide Seiten meist nur das Beste für ihr Kind. Aber dessen Wohl leidet unter den Kommunikationsbarrieren am meisten. Wie wichtig es ist, dass sich Eltern über die Belange des Kindes konstruktiv austauschen, hat das Oberlandesger... mehr
  • Der Tag der Muttersprache - Deutschpflicht?
    Heute ist es wieder soweit: Zum 12. Mal jährt sich der Internationale Tag der Muttersprache. Die UNESCO (Organisation der Vereinten Nationen für Erziehung, Wissenschaft und Kultur) will so darauf aufmerksam machen, dass vielen der weltweit gesprochenen Sprachen der Sprachtod droht, weil sie außer Gebrauch kommen. Dabei stellt jede Sprache die "Grundlage menschlichen Zusammenlebens"... mehr
  • Vorsorgen, solange es noch geht
    Zahlreiche Menschen mit plötzlich schwer pflegebedürftigen Angehörigen machen meist zum ersten Mal im Leben überraschend Erfahrungen mit dem Betreuungsgericht. Ein weitverbreiteter Irrtum trägt dazu bei: Viele meinen, für plötzlich nicht mehr entscheidungsfähige Angehörige einfach handeln zu können. Dabei ist das ebenso wenig für den Ehegatten möglich wie für Vater, Mutter oder vol... mehr
  • Verweigerte Zustimmung zum Hausverkauf: Schadensersatz?
    Auch wenn ein Ehepaar im Güterstand der Zugewinngemeinschaft lebt, behält jeder Ehegatte das Alleineigentum über die ihm gehörenden Gegenstände. Will einer der Ehegatten sein Vermögen veräußern, muss der Partner dieser Verfügung jedoch erst zustimmen. Wird die Zustimmung verweigert und erleidet der Eigentümer der Sache deswegen einen Schaden, kann er diesen grundsätzlich nicht... mehr
  • Namensänderung bei Volljährigenadoption
    Nicht nur kleine Kinder, sondern auch Volljährige können nach deutschem Recht adoptiert werden. Bei einer Volljährigenadoption soll der Erwachsene nicht nur in die neue Familie eingegliedert werden; die Adoption kann unter anderem auch steuerliche Vorteile (z. B. höherer Freibetrag) bringen. Das Oberlandesgericht (OLG) Hamm hat aber beschlossen, dass der Volljährige nach der Adoptio... mehr
  • Nach Scheidung Anspruch auf nachehelichen Unterhalt
    Auch in unseren heutigen modernen Zeiten gibt es Frauen, die während ihrer Ehe ihren sicheren Arbeitsplatz aufgeben, sei es, um die Zeit für die Kindererziehung oder für die Haushaltsführung zu verwenden. Nach aktuellem deutschem Recht ist es grundsätzlich so, dass nach einer Scheidung jeder Ehepartner, also auch die geschiedene Frau, selbst für ihren Unterhalt sorgen muss. Etwas a... mehr
  • Lebenspartnerin hat keinen Anspruch auf Umgangsrecht
    In unserer heutigen Zeit haben Kinder zwar immer noch einen biologischen Vater und eine biologische Mutter, aber wenn ein Kind im Rahmen einer Lebenspartnerschaft geboren wird, hat es zwei Mütter oder zwei Väter. Dies bringt eine Menge Probleme mit sich. In einem aktuellen Fall bildeten zwei Frauen eine Lebenspartnerschaft. Nach einer gemeinsamen Entscheidung wurde ein Kind gebor... mehr
  • Düsseldorfer Tabelle 2011: Aktuelles zum Kindesunterhalt, Ehegattenunterhalt und Elternunterhalt
    Für das Unterhaltsrecht bringt das neue Jahr zahlreiche Änderungen mit sich. Seit dem 1. Januar gilt die neue Düsseldorfer Tabelle, die wichtige Leitlinien für die Gerichte für die Festlegung des Unterhalts aufstellt. Gewinner der Neuregelung sind in erster Linie die Unterhaltspflichtigen. Ihr Selbstbehalt wurde erhöht. Eher verschlechtert hat sich dagegen die unterhaltsrechtliche Situati... mehr
  • Mutter hat gegenüber Telefonanbieter keinen Auskunftsanspruch bzgl. der Adresse des Kindsvaters
    Über den Auskunftsanspruch für eine Vaterschaftsfeststellung hatte das Landgericht Bonn zu entscheiden: Eine Frau hatte einmaligen sexuellen Kontakt mit einem Mann. Dieser gab der Frau nur seinen Vornamen und seine Telefonnummer, nicht aber seine Adresse. Die Frau wurde schwanger und teilte dies dem Mann telefonisch mit. Er erklärte, dass er keine Kinder brauche, und war unter der bek... mehr
 

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