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Hilfe zur Selbsthilfe!

Oft tritt ein Pflegefall plötzlich und unerwartet ein. Der Umgang mit der Krankheit ist für viele Menschen nicht einfach. Die bisherigen Lebensgewohnheiten müssen meist drastisch geändert werden. Betroffenen fühlen sich häufig allein gelassen. Stress, Rückzug oder Einsamkeit sind typische Begleiterscheinungen.

Austausch mit Menschen, die das gleiche Schicksal teilen, kann dazu beitragen, mit der Situation besser fertig zu werden. Immer mehr Menschen suchen den Kontakt zu Gleich- oder ähnlich Betroffenen. Sie
bilden Selbsthilfegruppen, um seelische Probleme und Konflikte und die
Begleiterscheinungen von körperlichen Erkrankungen und Behinderungen zu bewältigen.

Deutschlandweit gibt es Schätzungsweise an die 100.000 Selbsthilfegruppen, die gemeinsam in Gesprächen und Gruppenarbeiten versuchen sich mit der für sie neuen Situation zurecht zu finden. Für alle Beteiligten bedeutet dies Veränderung und die Bewältigung des Leids ist in der Gruppe oft leichter. Ganz nach dem Motto "Geteiltes Leid, ist halbes Leid".
Der Kontakt zu anderen Betroffenen in der Gruppe kann helfen, die Isolation aufzubrechen und teilweise auch ein fehlendes soziales Netzwerk aus Familie und Freunden ersetzen.

Auf senioreninfo.de finden Sie Informationen und Links die Ihnen helfen sollen mit der veränderten Situation umzugehen.

Nationale Kontakt- und Informationsstelle zur Anregung und Unterstützung von Selbsthilfegruppen (NAKOS)
Wilmersdorfer Straße 39
10627 Berlin
Tel: 030 / 31 01 89 60
Fax: 030 / 31 01 89 70
E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! Sie müssen JavaScript aktivieren, damit Sie sie sehen können.
Internet: www.nakos.de



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